Betrug erkennen: falsche Briefe, E-Mails und SMS „vom Amt“

Betrüger kopieren den Stil von Finanzamt, Jobcenter, Banken und Inkassobüros. Einige Merkmale helfen, Fälschungen zu erkennen, bevor Sie zahlen oder Daten eingeben.

Warnzeichen

  • Zahlung auf ein privates oder ausländisches Konto, per Gutscheinkarte oder Krypto.
  • Sehr kurze Frist und Drohungen: „innerhalb von 24 Stunden“, „sonst Kontopfändung“.
  • Link führt nicht zur offiziellen Website (z. B. ähnliche Adresse statt elster.de).
  • Kein Aktenzeichen oder eines, das nicht zu früheren Briefen passt.
  • Kontakt nur über WhatsApp, Messenger oder eine Gmail-/Outlook-Adresse.
  • Eine „Behörde“ fragt per SMS oder E-Mail nach Passwort, PIN oder Kartendaten.

Was Sie tun können

  • Nicht zahlen und keine Links öffnen, bevor Sie geprüft haben.
  • Telefonnummer des Absenders auf dessen offizieller Website suchen (nicht im Brief) und anrufen.
  • Aktenzeichen und Adresse mit früheren Briefen vergleichen.
  • Schon gezahlt oder Daten eingegeben? Sofort die Bank anrufen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Kostenloser Check in DEASY

Laden Sie ein Foto des Briefes oder einen Screenshot der SMS hoch – DEASY sucht typische Betrugsmerkmale. Das ist ein Hinweis, keine Garantie: Fragen Sie im Zweifel beim Absender unter der offiziellen Nummer nach.

Wer hilft

Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung. Im Einzelfall kann es abweichen – maßgeblich ist, was im Brief steht. Fragen Sie im Zweifel beim Absender oder einer kostenlosen Beratungsstelle nach. Stand: Oktober 2026

Liegt ein Brief auf dem Tisch?

DEASY erklärt ihn, zeigt die Fristen und wer weiterhilft.

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